Dreck

Produktion 2013

Laufend Gastspiele

Kulturbericht von
Christian Hanna

Dreck

von Robert Schneider

Ein Mann betritt die Bühne mit einem Strauß Rosen in der Hand. Er ist Araber. Allabendlich verdient er sich sein Brot mit dem Verkauf der dornigen Blumen.

In einem großen Monolog erzählt er von sich und seiner Heimat, von seinen Erinnerungen, Träumen und Hoffnungen. Voller Poesie und immer wieder provozierend direkt beschreibt er sein Leben in einer deutschen Stadt, seine Erfahrungen mit Fremdheit und Verachtung.

DRECK ist ein Stück, in dem Ausländerhass und Fremdenfeindlichkeit aus einer ganz anderen Perspektive her betrachtet werden – mit den emotional geprägten Ansichten eines Ausländers über das Leben in Österreich.

Der russische Theaterregisseur Anatoli Gluchov und der türkische Schauspieler Ethem Saygieder leben schon seit einigen Jahren in Österreich. Gemeinsam verarbeiten sie nun künstlerisch ihre Situation als Migranten in dem Erfolgsmonolog des österreichischen Schriftstellers Robert Schneider „Dreck“.

Regie: Anatoli Gluchov
Mit: Ethem Saygieder

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